Upcycling 2.0 // genähtes für mich

Hi Ihr Lieben,

es ist ja kaum zu glauben, aber nachdem ich für mein Schwester-Herz den Kragen-Hoodie genäht habe, wurde ich egoistisch und wollte auch was für mich haben. Dazu eine kleine Vorgeschichte:
Kennt Ihr TK Maxx?? Ich LIEBE diesen Laden! Ehrlich. Ich finde IMMER irgendetwas, was ich unbedingt und total dringend brauche. Ich kann da auch gut und gerne zwei Stunden durchschlendern, erst die Küchen-Abteilung, dann die Kinder-Abteilung, gefolgt von Schuhen, Taschen und Damenkleidung.
Meistens kaufe ich in letzterer Abteilung wirklich nur, was mir auf Anhieb zu 100% gefällt.
Manchmal aber auch nicht. Da kaufe ich etwas, von dem ich denke "ja, nicht schlecht" oder "super Schnitt"....höre aber nicht auf die zugegebenermaßen recht leise Stimme im Nacken, die mir sagt, dass ich nicht 100% konform gehe, mit dem, was ich da in der Hand halte....das "Problemchen" wird wohl JEDE Frau kennen und dann hängen da schon mal ein paar Euro ungenutzt im Schrank.
Ich habe hier so ein Teil:
Eine Cardigan mit angedeutetem Shirt. Zu schade für die Altkleidersammlung, weil sie mir eigentlich vom Schnitt her gut gefällt, wenn da das eine Details nicht wäre. Und in meinem Fall ist es blöderweise der Stoff - also der pinke mit den creme-farbenen Kringeln vorne drauf.
Der Schnitt ist super, die Jacke hat die perfekte Länge und ist aus tollem Baumwoll-Jersey genäht. Aber der Stoff vorne....nääähhh...der gefällt mir einfach nicht.
Was also machen? Im Schrank hängen lassen und irgendwann zur Altkleidersammlung oder zum Flohmarkt schleppen?
NEIN !! Den Stoff einfach austauschen! Zack...
ich wollte eigentlich ganz "einfach" (wenn man bei Overlocknähten von "einfach" sprechen kann) die Nähte auftrennen, aber hier habe ich mich als nicht geduldig genug erwiesen. Also hab ich die ollen Nähte einfach abgeschnitten (natürlich ganz knappkantig), den doofen Stoff gelöst und als Vorlage für das neue Schnitteil genutzt. Außerdem habe ich den Ausschnitt etwas höher gesetzt, weil er mir bei der ursprünglichen Version doch etwas zu tief saß.
Den Jersey habe ich ungefähr schon 3 Jahre oder sogar länger im Regal liegen. Ich wusste einfach nie, wofür ich den verwenden soll. Ich mag den richtig gerne leiden und wollte ihn nicht verhunzen....für dieses Projekt war er aber genau richtig ;o)
So, und dann habe ich mir nach dem Freebook HIER von "Verflixt & Zugenäht" eine weitere Cardigan genäht.
Den Stoff habe ich bei Stoff & Stil gefunden, genauso wie das kleine Schrägband, mit dem ich der Einfachheit halber die Säume eingefasst habe. Ich habe den Schnitt einfach rundherum um 20cm verlängert, da ich es lieber mag, wenn eine Jacke über den Hintern reicht und nicht genau auf der breitesten Stelle hängen bleibt. Den Schnitt findet ihr in drei Größen. Da ich normalerweise Größe 42/44 trage, habe ich natürlich den Schnitt in L genäht, finde aber, dass er insbesondere im Schulterbereich doch recht groß ausfällt. Bei mir hängen die Schulternähte nämlich nicht auf der Schulter, sondern auf dem Oberarm...

Ich werde mir diese Jacke mit Sicherheit nochmal nähen! Das steht fest. Dann werde ich aber die Schulterpartie enger machen müssen und die Ärmel 5cm länger. Und evtl. werde ich auch die Vorderteile noch etwas verändern, damit nicht ganz so viel Stoff runterhängt...mal schauen ;o)
...

Ein Kragen-Hoodie

Hi Ihr Lieben,

passend zum Herbst habe ich endlich mal etwas für Erwachsene genäht. In diesem Fall für meine allerliebste Lieblingsschwester ;o) !!
Ich habe vor einiger Zeit - ok, schon vor einigen Monaten - bei Makerist zugeschlagen, als es hunderte von Schnittmustern für 2,00€ pro Stück gab. Da konnte ich einfach nicht widerstehen!
Unter anderem war das Schnittmuster Kragen-Hoodie für Damen von Selbermacher-123 dabei und ist direkt in meinen Warenkorb gewandert.
Das erste Modell hat jetzt mein Schwester-Herz bekommen. Den Kuschelsweat hatte ich noch von einem anderen Projekt übrig. Ich musste mich nur noch entscheiden, welche Variante ich für sie nähen möchte. Das Schnittmuster bietet nämlich nicht einfach nur eine Variante, sondern gleich mehrere. So kann man den Hoodie gerade oder an der Hüfte etwas gerundet nähen. Es gibt verschiedene Varianten für die Ärmel, den Kragen und die Bauchtasche.
Die Variante für meine Schwester ist gerade, ohne Bauchtasche und mit geschlossenem Kragen.
Und der Hoodie war ja so unglaublich schnell und einfach zu nähen, dass ich demnächst wohl mehr Sweatshirt Stoffe shoppen muss, um diverse Modelle und Varianten sowohl in meinen, als auch in den Kleiderschrank meiner Schwester wandern zu lassen ;o))
So...das war´s auch schon für heute!
Habt noch einen tollen Abend


Liebe Grüße



Zwetschen-Streusel-Kuchen....so gar nicht Paleo, aber soooo lecker!!!

Hi Ihr Lieben,

Es ist mal wieder Zeit für ein Rezept!! Nämlich das, eines immens leckeren Zwetschen-Streusel-Kuchen!!
Die Zwetschen in unserem Garten sind schon alle geerntet (Danke an mein Schatzi für´s SEHR kräftige Baumschütteln und an Lotta für das eifrige aufsammeln) und den Kuchen habe ich auch schon mal Probe gebacken - meine Arbeitskollegen haben sich mal wieder sehr gefreut (laut einem Kollegen gibt es sogar schon eine "Fangemeinde" für meine Kuchen und Torten - yeah ;o) )
 

Und da ich einige Kilo Zwetschen (bereits halbiert und entsteint) eingefroren habe, den Platz im Gefrierschrank aber natürlich auch immer für andere Leckereien brauche, werden die Zwetschen jetzt so nach und nach verarbeitet.

Das Rezept ist denkbar einfach - und trotzdem total lecker! VERSPROCHEN !!

Zuerst heizt Ihr mal Euren Backofen vor. 175° für Ober-/Unterhitze oder 155° für Umluft.
Für ein Blech nehmt Ihr für den Teig:
160g weiche Butter
160g Zucker
2 Eier
200g Mehl
100g Speisestärke
2 TL Backpulver

die weiche Butter und den Zucker rührt Ihr cremig und fügt dann beide Eier hinzu. In einer zweiten Schüssel mischt Ihr die trockenen Zutaten und fügt diese dann zu den feuchten. Den Teig verteilt Ihr auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech.
Oben drauf legt Ihr

1 kg Zwetschen (halbiert und entsteint).
Ich mag´s gerne saftig, deshalb nehme ich gerne viele Zwetschen.

Für die Streusel nehmt Ihr:
200g kalte Butter
180g Zucker
2 Päckchen (bzw. 2 EL) Vanillezucker
1 TL Zimt
300g Mehl
Alle Zutaten für die Streusel vermengen (am besten mit den Händen) bis der Teig schön krümelig ist und die Streusel dann über die Zwetschen streuen.
Dann schiebt Ihr den Kuchen auf mittlerer Schiene für ca 40-45 Minuten in den Ofen.
Und auch, wenn der Duft zum sofortigen Verzehr einlädt, lasst den Kuchen etwas auskühlen und schlagt in der Zwischenzeit Schlagsahne - selbstverständlich mit Vanillezucker!
Und dann.... genießt und schwelgt ;o)